quariumpumpen sind ein wichtiges Bauteil in der AquaristikIm Aquarium werden zwei unterschiedliche Prinzipien von Aquariumpumpen zur Filterspeisung eingesetzt. Die Einen sind Luftpumpen. In einem senkrechten Röhrchen wird unten Luft eingeblasen. Die aufsteigenden Luftblasen nehmen das Wasser mit nach oben. So wird Wasser in den Filter gefördert. Diese Methode hat den Vorteil das sie sehr leise ist und durch die eingeblasene Luft wird auch Sauerstoff im Wasser gelöst. Das unterstützt die biologischen Prozesse im Filter. Als Luftpumpen werden Membranenpumpen eingesetzt, die sehr sparsam im Energieverbrauch sind. Die anderen sind Aquariumpumpen die das Wasser ähnlich wie bei Teichpumpen fördern. Über ein Flügelrad wird das Wasser gefördert. Diese Pumpen sind im Allgemeinen etwas lauter, fördern aber auch deutlich größere Wassermengen.

Die Luftpumpen kommen meist bei kleinen Filtersystemen die im Aquarium angebracht (Innenfilter) sind oder am Aquariumrand außen hängen. (Rucksackfilter) Die Aquariumpumpen mit Flügelrad werden immer dann eingesetzt, wenn man viel Wasser fördern muss oder größere Förderhöhen überwunden werden müssen. So zum Beispiel bei Aquariumaußenfiltern die über oder unter dem Aquarium stehen. Neben dem Druckverlust über die Förderhöhe muss bei Außenfiltern  auch der Druckverlust den die Schlauchleitungen verursachen ausgeglichen werden. Gerade bei den in der Aquaristik eingesetzten, dünnen Schläuche kann der Druckverlust den die Schläuche verursachen, besonders bei höheren Volumenströmen, erheblich sein. Auch beim Einsatz eines Eiweißabschäumers wird man eine Aquariumpumpe benötigen die etwas mehr Druck aufbauen kann. Optimal für den betrieb eines Abschäumers sind spezialisierte Pumpen die Luft in das Förderwasser  einblasen.

Bei kleinen und mittleren Aquariumfiltern sind die Aquariumpumpen im Filter integriert und stehen im oder in unmittelbarer Nähe zum Aquarium.. Bei Großaquarien kommen dagegen meist abgesetzte Pumpen und selbst zusammengestellte Filtersysteme zum Einsatz. Wenn man große Wassermengen pumpen muss, lohnt sich auch ein Blick auf Teichpumpen. Diese sind ähnlich konzipiert wie die Aquariumpumpen, fördern aber erheblich größere Wassermengen. Allerdings sind diese meist nicht wie die Pumpen fürs Aquarium auf die Geräuschemission optimiert. Auch bei Meerwasseraquarien muss man Teichpumpen verwenden die das Salzwasser vertragen.

Fische im AquariumNeben den Förderpumpen kommen in der Aquaristik auch reine Strömungspumpen zum Einsatz. Diese müssen keine Förderhöhe überwinden und es bietet sich an hier das Prinzip der Rohrpumpen anzuwenden. Bei Rohrpumpen liegt das Pumpenrad im Rohrinnenraum und Arbeitet in Hauptströmungsrichtung. Das Pumpenrad ist ein Propeller und so können diese Pumpen große Wassermengen bei niedrigen drücken bewegen. Diese Strömungspumpen sind sparsam im Verbrauch. Strömungspumpen für das Aquarium sind nötig um Temperatur, Sauerstoff und Nährstoffe im Aquarium zu verteilen. Wird das Aquarium gut durchströmt, können sich keine kalten Stellen und vor allem keine Bereiche an denen sich unerwünschte Stoffe ansammeln bilden. Viele Fischarten brauchen auch eine Strömung um sich wohl zu fühlen.

Neben der Förderleistung, die auf das Aquariumvolumen und den Filter abgestimmt sein muss, ist der Stromverbrauch sicherlich ein wichtiges Kriterium beim kauf einer Aquariumpumpe. Eine weitere wichtige Eigenschaft ist die Geräuschentwicklung. Gerade bei einem Aquarium im Wohnbereich ist die Geräuschemission wichtig. Natürlich sollten die Pumpen auch Langlebig sein. Sie werden im Regelfall ja 24 Stunden am Tag laufen.

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